Der Wacholder: Ein Allroundtalent unter den Bäumen!

Der Wacholder gehört zur Familie der Wacholdergewächse und ist in der Macchie der Provence weit verbreitet. Das aus dem Wacholder gewonnene Öl ist aufgrund seiner wundheilenden Eigenschaften ein in der Kosmetik vielfach eingesetztes Mittel.Während sein äußerst hartes Holz selbst für Kettensägen eine echte Herausforderung darstellt, werden seine süßen Beeren in der Gastronomie sehr geschätzt.
Von Angélique Jurquet

Der Wacholder bevorzugt ein trockenes Klima und wächst besonders gut in der Heide oder in der Macchie. Der vor allem in der Provence verbreitete Baum wächst nicht höher als zwei Meter. Bereits seit Jahrhunderten nutzen Schäfer sein Holz, indem sie es verbrennen und so Moskitos und andere Insekten fernhalten. Darüber hinaus ist der Wacholder das stärkste natürliche Mottenbekämpfungsmittel der Welt.

Das Holz des Wacholders: In der Holzverarbeitung und in der Kosmetik geschätzt

Abgesehen von seiner äußerst soliden Beschaffenheit, durch die es selbst den scharfen Schneidezähnen von Kettensägen standhält, verfügt das Holz des Wacholders noch über weitere nützliche Eigenschaften. Tatsächlich ist das aus dem Wacholderholz gewonnene Öl essenzieller Bestandteil zahlreicher Kosmetikprodukte, Shampoos und Duschgele, weil es desinfizierend und zugleich antiallergisch wirkt.

Wacholderöl und seine wundheilenden Eigenschaften

L’Occitane verwendet hauptsächlich Ecocert-zertiziertes Bio-Wacholderöl für seine Pflegelinie für Männer: Aftershave-Balsam und -Creme beruhigen die Haut nach der Rasur. Wacholderöl hat nämlich auch pflegende und heilende Eigenschaften. Früher wurden Steinöfen verwendet, um Wacholderöl zu destillieren. Aufgrund der langsamen Verbrennung konnte die Substanz in einer Schale im unteren Teil des Ofens gesammelt und wiederverwertet werden. In Cuges-Les-Pins bei Aubagne befindet sich noch heute einer dieser „Wacholderöfen“, der seinerzeit inmitten der schönen Macchie der Provence errichtet wurde. Bei diesem Ofen handelt es sich um ein echtes Relikt aus der Vergangenheit, da das kostbare Wacholderöl heute ausschließlich in modernen Brennereien hergestellt wird.

Wacholderbeeren in der Gastronomie

Der Wacholder erfreut sich sogar in der Gastronomie großer Beliebtheit, denn seine Beeren sind in reifem Zustand, also im Herbst, essbar. Gourmets auf der ganzen Welt genießen die orangefarbenen bzw. braunen Beeren, aus denen sich eine leckere Wacholderbeertorte machen lässt, sowohl in rohem Zustand als auch gekocht. Ob als Holz, Frucht oder Öl ‒ der Wacholder ist wirklich ein Allroundtalent!

Der Wacholder
Der Wacholder
Ein Allroundtalent unter den Bäumen!
Foto: L'Occitane

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